St. Lukas

St. Lukas aussen

St. Lukas auf dem Fischbacherberg

Nach dem 2. Weltkrieg belegte man eine in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts errichtete Kaserne mit Flüchtlingen und Ausgebombten. Sie waren die ersten Einwohner von Siegen, die am Fischbacherberg angesiedelt wurden. Schon 1946 wurde an Heiligabend in einem Behelfsraum des Blocks E der ehemaligen Kaserne die erste Messe gefeiert. 1951 wurde der Kirchenraum in den Block F verlegt und hatte dort bis 1984 seine Bleibe. Die regelmäßigen Gottesdienstfeiern wurden allerdings 1967 aufgrund des Wegzugs von vielen Gläubigen und der Errichtung der Heilig-Geist-Kirche in Seelbach ausgesetzt. Erst im November 1974 konnte die heilige Messe wieder am Fischbacherberg in dem von der evangelischen Christus-Kirchengemeinde zur Verfügung gestellten Gottesdienstraum gefeiert werden

Seit 1967 waren nämlich viele Mehr- und Einfamilienhäuser auf dem Fischbacherberg gebaut worden und die Zahl der Katholiken war auf über 400 angewachsen. 1973 wurde daher Diakon Köppen von Pfarrer Krah damit beauftragt, sich um die seelsorgerischen Belange der katholischen Christen zu kümmern. Er machte Hausbesuche und gründete einen Familienkreis und eine Kindergruppe.

1975 organisierte Diakon Köppen unterstützt von den Mitgliedern des Familienkreises den ersten Martinszug auf dem Fischbacherberg. Diese Tradition hat noch heute Bestand.

Obwohl noch im gleichen Jahr erste Gespräche über den Bau eines gemeinsamen Gemeindezentrums der evangelischen Christus-Gemeinde und der St. Peter und Paul – Pfarrei geführt wurden, konnte die Kapelle erst am 2. Februar 1985 eröffnet werden. Der Fischbacherberg hatte nun neben einer kleinen schmucken Kapelle auch Räumlichkeiten, um das Gemeindeleben zu pflegen.

(Gekürzt aus dem Beitrag „Saatkorn keimt auf dem Fischbacherberg“ von Julien von Boven, in „St. Peter und Paul, Festschrift zum 50. Kirchweihjubiläum 1987“, Hrsg.: Pfarrgemeinderat)

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