Pfarrkirche St. Peter und Paul

Labyrinth auf dem Kirchplatz

St. Peter und Paul:  Kirchbau und Gemeindegründung

In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts war bedingt durch die Industrialisierung und den Bau der Kasernen die Einwohnerzahl der Stadt Siegen und damit auch Zahl der Katholiken von St. Marien rapide gestiegen. Es wurde über die Gründung einer neuen Gemeinde nachgedacht, deren Gotteshaus in der näheren und weiteren Umgebung der neu entstehenden Wohngebiete: Winchenbach, Häusling, Rosterberg, Heidenberg, Achenbach, Fischbacherberg, Wellersberg, Trupbach und Seelbach errichtet werden sollte.

Am 29.06.1931, am Fest der Apostel Petrus und Paulus erhielt Pfarrer Ochse von St. Marien die Zusage, dass die Pfarrgemeinde St. Marien das vorgesehene Grundstück ankaufen dürfe. „Aus Dankbarkeit gab Pfarrer Ochse der Kirche, die hier entstehen sollte, den Namen St. Peter und Paul.“ Im September 1936 erfolgte die Grundsteinlegung und schon im September 1937 konnte die Kirche geweiht werden. Den Krieg überstand St. Peter und Paul ohne größere Schäden und diente aus diesem Grunde zwei Jahre lang beiden Konfessionen als Gebetsstätte.

Da die Zahl der Gläubigen von St. Peter und Paul stark gestiegen war, wurde die Vikarie St. Peter und Paul in einer feierlichen Zeremonie am 25. Januar 1953 zur Pfarrei erhoben und war damit die dritte Pfarrgemeinde in der Stadt Siegen.

(Gekürzt aus dem Beitrag „Kirchbau und Gemeindegründung“ von Maria Mehren und dem Zeitungsbericht: „St. Peter und Paul zur Pfarrei erhoben“, in „St. Peter und Paul, Festschrift zum 50. Kirchweihjubiläum 1987“, Hrsg.: Pfarrgemeinderat)

 

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